Wie funktioniert das Anti-Backlash-Gerät?

Wenn die Schraube (1) auf Druck belastet wird, stützen sich die unteren Gewindeflächen auf die oberen Gewindeflächen des Schneckenrads (2) an Punkt (A). Die Anti-Spiel-Mutter (3), die mit dem Schneckenrad verbunden ist, auf diesen Stiften schwimmt und durch die Gehäusekappe nach unten verstellt wird, drückt mit ihren unteren Gewindeflächen gegen die oberen Gewindeflächen der Hubschraube am Punkt (B). Auf diese Weise wird das Spiel zwischen den Gewindegängen des Schneckengetriebes auf ein geregeltes Minimum reduziert (die Werte finden Sie im Leitfaden für die Konstruktion von Hubspindeln).
Wenn Verschleiß in den Schneckengewinden und an den lasttragenden Flächen des Hubspindelgewindes auftritt, wird die lasttragende Dicke des Schneckengewindes verringert. Durch diese Abnutzung entsteht an Punkt (B) ein Spalt und ein Spiel, das dem Verschleiß der Gewinde entspricht.
Bei Druckbelastung hat die Hubspindel keinen Kontakt mehr mit der unteren Gewindefläche der Anti-Backlash-Mutter. Unter dieser Bedingung ist ein Spiel vorhanden, wenn eine Zuglast aufgebracht wird. Die Anti-Spiel-Funktion kann einfach durch Verstellen der Gehäusekappe aufrechterhalten werden, bis das gewünschte Spiel erreicht ist.
Um ein Verklemmen und übermäßigen Verschleiß zu vermeiden, sollten Sie das Spiel der Hubspindel nicht auf weniger als 0,013 mm (0,0005″) einstellen.
Dadurch wird der berechnete Abstand (C) zwischen der Anti-Spiel-Mutter und dem Schneckenrad verringert und das Spiel zwischen den Gewinden des Schneckenrads und der Hubspindel auf den gewünschten Mindestwert reduziert. Wenn der Abstand (C) auf Null reduziert ist, hat ein Verschleiß stattgefunden. Tauschen Sie das Schneckenrad (2) an diesem Punkt aus. Diese Funktion dient als eingebaute Sicherheitsvorrichtung, die bei kritischen Anwendungen zur Verschleißanzeige verwendet werden kann.
Kugelhubgetriebe
Um das Axialspiel von Kugelhubgetrieben zu reduzieren, sollte eine vorgespannte Kugelmutter verwendet werden (weitere Einzelheiten finden Sie im Leitfaden für die Konstruktion von Spindelhubgetrieben).