Driftet das Spindelhubgetriebe nach dem Ausschalten des Motors?
Das Spindelhubelement driftet nach dem Abschalten des Motors, es sei denn, Sie verwenden eine Bremse mit ausreichender Kapazität, um dies zu verhindern. Das Ausmaß der Drift hängt von der Last auf dem Spindelhubelement und der Trägheit des Rotors im Motor ab. Aufgrund der unterschiedlichen Konstruktion muss das Kugelhubgetriebe separat betrachtet werden (siehe Broschüre Spindelhubelemente der E-Serie). Maschinenspindelhubelemente benötigen zum Absenken der Last etwa halb so viel Drehmoment wie zum Anheben der Last.
Bei Spindelhubgetrieben ohne Last hängt das Ausmaß der Abweichung von der Größe und Geschwindigkeit des Motors ab. Ein direkt an ein Spindelhubelement ohne Last angeschlossener Motor mit einer Drehzahl von 1500 U/min führt beispielsweise zu einer durchschnittlichen Abweichung von 35 bis 60 mm; ein Motor mit einer Drehzahl von 1000 U/min führt zu einer etwa halb so großen Abweichung. Beachten Sie, dass die Drift mit dem Quadrat der Geschwindigkeit (RPM) variiert. Die Drift der Spindelhubgetriebe-Spindel kann mit einer Magnetbremse am Motor kontrolliert werden. Die Drift variiert auch, wenn der Motor das Spindelhubelement über ein Untersetzungsgetriebe antreibt.