Können Spindelhubelemente mit einer Not-Aus-Scheibe, einem Stift oder einer Mutter geliefert werden?

Um ein Überdrehen der Hubspindel zu verhindern, kann eine Anschlagscheibe, ein Stift oder eine Mutter an einem handbetriebenen Spindelhubgetriebe angebracht werden.
Bei motorbetriebenen Geräten ist es möglich, die volle Kapazität des Spindelhubgetriebes oder sogar eine noch größere Kraft (je nach Motorleistung) gegen den Anschlag zu drücken. Diese Anschläge werden als „Vollkraft-Anschlagmuttern“ bezeichnet. Sie dürfen nur als Notvorrichtung verwendet werden, und wenn ein solcher Fall eintritt, muss untersucht werden, warum er eingetreten ist, um vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen. Sollte die Volllast-Stoppmutter in einem Notfall unter Volllast verwendet werden, könnte sie so fest in das Gerät hineingetrieben werden, dass es demontiert werden muss, um es zu befreien.
Es wird empfohlen, externe Anschläge zu verwenden, wenn dies möglich ist. Sie sollten jedoch nur als letztes Mittel eingesetzt werden (Hinweis: Endschalter sind eine mögliche Lösung, um die Bewegung des Spindelhubgetriebes sicher einzuschränken – wenden Sie sich an Power Jacks für eine Systemberatung). Unter idealen Bedingungen, wenn eine Rutschkupplung oder ein Drehmomentbegrenzer verwendet wird, kann ein Anschlagstift oder eine Anschlagmutter verwendet werden – aber Power Jacks sollte konsultiert werden.
Beachten Sie, dass die Standard-Stoppscheibe, die am Ende der Kugelumlaufspindel bei Kugelumlaufspindelhubelementen verwendet wird, verhindert, dass die Kugelumlaufspindel während des Transports und der Handhabung aus der Kugelumlaufmutter herausläuft und somit den Verlust der Umlaufkugeln verhindert. Sie sollte nicht als Anschlag für die volle Leistung verwendet werden.